Torloses Unentschieden gegen Freiburg
Verfasst von Heiko Van Der Velden
  Kreis 12 & 13 Essen
15.11.2020 21:27 Uhr

Am neunten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga empfing die SGS den SC Freiburg. SGS-Trainer Markus Högner vertraute weitgehend der Elf, die schon am letzten Wochenende in Sand erfolgreich war. Lediglich Jill Baijings rückte für Katharina Piljić in die Anfangsformation.

Beide Teams begannen mit hohem Tempo, es gab Chancen im Minutentakt. Nicole Anyomi näherte sich zweimal gefährlich dem Freiburger Tor, der Winkel war aber jeweils zu spitz (2./3.). Kurz darauf legte Jacqueline Klasen vom Strafraumeck zurück auf Jana Feldkamp, die den Ball knapp links am Tor vorbeischob (7.). Auf der Gegenseite erarbeiteten sich die Freiburgerinnen mehrere Überzahlsituationen, spielten diese aber zu schlecht aus. Nach der dynamischen Anfangsphase wurde das Spiel ruhiger. Die beiden Mannschaften begegneten sich weiterhin auf Augenhöhe. Es ging torlos in die Pause.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff auf einmal Chaos in der Freiburger Defensive: Nicole Anyomi kam im gegnerischen Strafraum überraschend an den Ball und zögerte dann zu lange, ihr Schuss konnte geblockt werden (47.). Freiburg brachte die SGS danach immer wieder mit Standardsituationen in Bedrängnis, kam aber nie entscheidend zum Abschluss. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass die erste Halbzeit Kräfte gekostet hatte. Die SGS drehte in der Schlussphase aber nochmal so richtig auf: Eine Flanke von Jill Baijings flog in hohem Bogen direkt aufs Freiburger Tor, Nuding konnte den Ball noch gerade so über den Querbalken lenken (77.). Carlotta Wamser hatte gleich zweimal die Führung auf dem Fuß, traf aber zuerst den Ball nicht richtig (83.) und wurde in der Nachspielzeit im Strafraum fair vom Ball getrennt (92.). Dann wurde es hitzig: Jana Feldkamp beschwerte sich zu sehr, Schiedsrichterin Sina Diekmann schickte sie mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine. Danach passierte nichts mehr.

Die SGS und Freiburg trennen sich leistungsrecht unentschieden. Das Spiel war bis zum Schluss offen und hätte durchaus Tore verdient gehabt. Auf Seiten der SGS blieben einige hochkarätige Chancen liegen. Gleichzeitig hatten die Essenerinnen Glück, dass Freiburg seine Vorstöße nicht vernünftig ausspielte.

SGS-Trainer Markus Högner nach der Partie: „Insgesamt kann ich mit dem Punkt leben. Beide Mannschaften haben heute viel investiert. Wir hatten etwas mehr Spielanteile, aber Freiburg ist auch immer wieder gefährlich vor unser Tor gekommen. Wir haben jetzt zum zweiten Mal zuhause zu Null gespielt und in der Liga vier Spiele hintereinander nicht verloren. Wir befinden uns nach wie vor in einem Entwicklungsprozess, sind aber auf einem guten Weg. Diesen wollen wir weiter fortsetzen!“ Am kommenden Samstag, 21. November, ist die SGS beim MSV Duisburg zu Gast. Anstoß in der Schauinsland-Reisen-Arena ist um 18 Uhr.

Quelle: SGS-Bericht

// Holland
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